Ich hatte mir deutlich mehr von dem Film versprochen. Von den neueren Romeros war Land of the Dead sicherlich der Beste, Diary war durchweg nervig, und dieser Film jetzt eher eine Schlaftablette. Der Film basiert nur auf Headshots und sonstigen Shootouts, ohne das man die Zombies ernst nehmen würde. Eine beklemmende Atmosphäre wie bei 28 Days Later oder auch der Neuverfilmung von Dawn of The Dead wird hier so gut wie nie aufgebaut.
Hiermit ist Romero, sowohl von der Story her, den Schauspielern und dem Budget in der Gattung der B-Filme angekommen. Keine Frage, Romero ist sicherlich der Erfinder des Genres der Zombiefilme, und meine Favoriten sind nach wie vor Dawn und Day of the Dead, aber Survival of the Dead war sicherlich der letzte neue Romero, den ich mir angeschaut habe, denn meiner Einschätzung nach wird Romero selbst die Qualität von Land of the Dead nicht mehr erreichen...