Es ist erfrischend, zu sehen, dass Romero sein Zombie-Thema nicht ein weites Mal durchkaut, sondern eine Art Horror-Comedy geschaffen hat. Einige Einfälle sind ebenso blutrünstig wie schwarzhumorig witzig. Ich finde auch, dass die Darsteller gut gewählt sind. Die CGI-Effekte stoßen mir nicht wüst auf, da es auch einigen Handmade-Splatter gibt. Die zahllosen Headshots haben in ihrer Masse schon einen schrägen parodistischen Touch. Absurde Einfälle, wie die reitende Zombie-Frau oder der Briefträger-Zombie, bereichern das Genre ungemein. Letztendlich ist Romero seiner Linie treu geblieben. Auch die Schluss-Sequenz ist so typisch für seinen Inszenierungsstil. Schlechte Kritiken kann ich nicht nachvollziehen, doch wer rennende Adrenalin-Zombies benötigt, ist hier eindeutig im falschen Film.
Romeros Inszenierungsweise ist glücklicherweise altbacken geblieben, das bedeutet, dass es keine Sekundenschnitts und kein Handkameragewackel gibt. Furcheinflößend sind die Untoten auch in diesem Film geblieben, weil sie im automatisiertem Verhalten den Lebenden so ähnlich sind.
Fazit:
Unterm Strich betrachtet ist dieser Streich Romeros einer der besseren Zombiefilme der letzten Jahre.