Review

Schade, der nunmehr sechste der Untotenfilme von Mr. Romero war, wie schon der/die Vorgänger Land und Diary, nicht der große Wurf. Der Film kann sich irgendwie nicht richtig entscheiden ob er nun als Komödie oder als ernstgemeinter Horrorstrefen durchgehen soll.
Um eine "Message" rüberzubringen, wie das zwar versucht  wurde, aber leider nicht angekommen ist, das die Menschen Ihrer Feindseligkeiten und gegenseitigen Animositäten nicht einmal in Situationen größter Bedrohung zurückstellen können, benötigt der Film einfach von allem mehr.

Das Fehlen jeglicher Spannung und atmosphärischen Dichte ist sicher das größte Manko. Bluteffekte werden durchaus eingesetzt, ob diese nun besser gemacht oder häufiger Verwendung finden hätten sollen ist nicht der entscheidende Punkt, das Ganze ist einfach mit zuwenig Engagement heruntergedreht.
Daß man aus der Story mit einer Gruppe Überlebender auf der Flucht mehr machen kann zeigt der Roman "Totes Meer" von Brian Keene.

Nein, es hat leider nicht funktioniert, bisweilen ist man sich nicht sicher ob es sich um eine US Western-TV Serie handelt oder ob die Dame mit "Black Beauty" in einer Rosamunde Pilcher Verfilmung über die Wiesen der Insel reitet. Das ist überflüssig und deplaziert. Und von den Zombies geht leider soviel Gefahr aus wie von einem alterschwachen Pudel den Herrchen auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Leine Gassi führt.

Nach den ersten drei, sehr guten, Streifen zu den Untoten, sollte nun Schluß sein. Für Survival reicht es nur für gutgemeinte 5/10.

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