Review

Zunächst einmal hatte ich das Gefühl, das Chuck Norris in diesem Film hier irgendwie aufgepumpter wirkte, aber das lag wohl gerade im Trend, da es das Zeitalter der Muskelbepackten Actionhelden war.
Nun aber zum eigentlichen Film. Leider ist bei Missing in Action III auch der Hollywood Trend in Drehbuch zu erkennen. Alles wirkt hier noch aufgesetzter, als es in den Vorgängern ohnehin schon war. Braddocks Geschichte wirkt außerdem, irgendwie persönlicher, der Storyverlauf „hollywoodscher“ und die Schurken noch fieser.
Im Großen und Ganzen, ist zwar alles gleich geblieben und Norris hat am Ende, mit seinem ultra aufgemotzten Sturmgewehr, alles erdenkliche, kurz und klein geballert, doch es bleibt der Beigeschmack, den „Im Einsatz verlorenen Helden“ familientauglicher gemacht zu haben.
Somit ist der letzte Part der Braddock-Trilogie leider auch der schwächste, der zu alledem auch noch mit einem völlig verhunzten Happy End daher kommt.
Ein 80er-Actioner, über dem Durchschnitt, ist er allerdings trotzdem noch und für Norris-Fans, als Uncut-Fassung, sicherlich noch immer ein Muss.
07/10  

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