Review

Das Leichenhaus der lebenden Toten
Starräugige Zombies in der Einöde Englands …

Story:
„George“(Ray Lovelock) ist ein alternativ denkender Kunsthändler aus London. Dieser hat sich im ländlichen „Windermere“ ein Landhaus gekauft, um der anhaltenden Umweltverschmutzung in London zu entkommen und um zurück zur Natur zu finden. Auf dem Weg zu seinem Landhaus wird sein Motorrad von der attraktiven „Edna“ (Cristina Galbó) versehentlich beschädigt, die gerade unterwegs zu ihrer heroinsüchtigen Schwester „Katie„ (Jeannine Mestre) war. Ein weiter fahren ist so für „George“ nicht mehr möglich und man einigt sich, zusammen die fahrt mit „Ednas“ Auto fortzuführen. Nun flitzt „George“ rasant mit dem kleinen Mini durch die englische Entvölkerung und es dauert gar nicht lange, bis etwas Unerwartetes geschieht.

Um nach dem Weg zufragen, hält „George“ an und stößt auf Mitglieder einer Kommission des britischen Landwirtschaftsministeriums, die gerade an einer neu erfundenen Maschine arbeiten, die für die Schädlingsbekämpfung mit atomaren Strahlen arbeitet und auf das Nervensystem einwirkt. Das gefällt unserem Öko natürlich nicht. „Edna“ die im Auto gewartet hat, machte derweilen Bekanntschaft mit einem Zombie der früher mal Landstreicher „Guthrie Wilson“ (Fernando Hilbeck) war, aber wohl besoffen in den Bach gefallen ist und dabei ertrunken. So glaubt man ihr natürlich nicht, dass es sich um diesen gehandelt hat. - Tote können doch nicht wieder aufstehen oder doch?

Die gleiche Bekanntschaft musste nun auch „Katie„ und ihr Mann „Martin“ machen, der schließlich einen Angriff nicht überlebte. Nun kommt der fanatisch konservative Kriminalinspektor (Arthur Kennedy) ins Spiel. Der hat natürlich gleich einen Verdächtigen, nämlich die drogensüchtige „Katie„, später „George“ und dann alle. Mit der Zeit entwickelt sich die Zombie Bande weiter und auf dem Friedhof kommt es erneut zu Zwischenfällen, die ein Polizeibeamter nicht überlebt. „George“ weiß jetzt, dass die neue Maschine daran schuld ist und zerkloppt diese, so und nun ist der übereifrige Kriminalinspektor so richtig sauer und macht jagt auf ihn. Doch im Krankenhaus ist der Zombie los und nach und nach wird man zu Untoten. Die Geschichte geht dann mit ner angenehmen Überraschung zu Ende. - So viel zur Kurzform der Story.

So richtig in Schwung kommt der Film nicht so recht, kann aber durch die gesamte Atmosphäre überzeugen. Teilweise baut er sogar etwas Spannung und Gruselfaktor auf. Die Story hingegen ist altbekannt so wie wichtig und wurde souverän umgesetzt. „Ray Lovelock“ und „Cristina Galbó“ passen gut in die Rollen und sind eine gute Wahl und Sympathieträger. Natürlich nur, wenn man eine Schwäche für Dystopie verbreitende Ökos und Hippies hat, die zu meist ja auch Recht behalten in ihren Ansichten *g*

Auch die Idee mit der Hypothese, dass Verstorbene nach ihrem Ableben noch für kurze Zeit auf einer niedrigeren Lebensform aktiv sind konnte bei mir punkten. Ist mal was anderes und Basis für die Treibkraft des Films. Dass natürlich die Ursache der Zombies, Menschliches verschulden war, dieses mal in Form von atomaren Strahlen war klar und auch gewollte Message des Films.

Nun zur Splatterei, hier kann man schon ein paar nette Blut Szenen betrachten, zumindest für die damalige Zeit nicht schlecht. Die Requisiten wirken zwar etwas künstlich aber gehen schon. Besonders witzig sind die Kühlsärge, die eher in einen Science-Fiction Raumschiff Film gepasst hätten.

Fazit:
Ganz netter und ansehnlicher Zombie Streifen, der sich im oberen durchschnittlichen Bereich des Genres einordnen lässt. Von mir gibt es verdiente 7/10

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