Die Weltraumschmuggler Ty Johns und Lei Chen werden zu einem geheimen Auftrag verdonnert. In den Tiefen des Alls sollen sie eine geheimnisvolle Kiste abholen. Sie staunen nicht schlecht, als sie sehen, was in der Box steckt. Und erst recht, als garstige Riesenkäfer auftauchen.
Das eigentlich interessanteste bei Star Runners ist weniger der Film selbst, sondern eher das Zählspiel bei welchen Filmen die Story zusammengeklaut wurde. Eigene Ideen sind leider nicht dabei, aber gut geklaut ist ja immer noch besser als schlecht selbst erfunden. Der Syfy Channel mixte also recht wahllos Elemente aus Starship Troopers, Firefly, Pitch Black, das fünfte Element und anderen zusammen, karrte eine Reihe begrenzt bekannter Serienstars nach Bulgarien und fertig war der nächste preiswerte Beitrag fürs eigene Nachmittagsprogramm.
Trotz der billigen Kulissen und eher meist farblos agierenden Darsteller kann man sich die Weltraummär aber sogar einigermaßen anschauen. Die unfreiwillige Zusammenarbeit mit den Rebellen, die sie zur Crash-Landung auf den Planeten zwangen ist immer eine gute Thematik, die Brisanz mitbringt. Die Flucht auf dem verlassenen Planeten zwischen zwei Komplexen lief auch bei Riddick und auch die Riesenkäfer waren ja einst bei den Starship Troopers eine willkommene Bedrohung. Man nehme da alles ein wenig kleiner, zwei Budgetklassen niedriger und man hat einen Film, den man anschauen kann, aber sicher keine Granate im SciFi Gewerbe ist. Zumindest hat der berühmt/berüchtigte SyFy Channel schon deutlich gröberen Murks produziert.
4/10