Affenherz & Eisen bricht…
In diesem sympathisch-mexikanischen Spät-60er-„Tier“trash will ein verrückter wie verzweifelter Vater und Wissenschaftler seinen todkranken Sohn retten indem er ihm ein starkes Guerillahherz implantiert - natürlich mit schmerzhaften, verstörenden, tödlichen und glorreich-köstlichen Konsequenzen!
… nur meine Liebe zu dieser Art von Trash nicht!
Ein bisschen als ob Ed Wood und H.G. Lewis im gemeinsamen Mexikourlaub diesen lausigen Querschläger zustande gebracht hätten… Und ich mag eine Menge an ihm! Die affige Karnevalsmaske und die strahlenden Goreeffekte, die nackten, meist duschenden Latinaschönheiten und die knallroten Hautfarben, die dämlichen Dialoge und die (schon damals) altmodisch-angestaubte Handlung - „The Night of the Bloody Apes“ verspricht zugleich viel zu viel und lügt dennoch keinen Meter! Eine Salsasauce, höllisch scharf und luschig lasch zugleich. Ein absoluter Weirdo von „Horrortrash“. Ein kicherndes und kackewerfendes Kuriosum. Die Art von einschläfernder und doch irgendwie bezaubernder Mitternachtunterhaltung, die ich mag. Das könnte kaum weiter entfernt sein von heutigem, gewolltem und vollkommen durchgeplantem „Trash“. Hier liegt das Affenherz noch genau am rechten Fleck - und zwar im Menschen!
Zwischen Zoo, Tierterror, Bodyhorror, Sonnenbrand und Luchadorinas!
Fazit: Quatsch und Matsch wie ich ihn mag und südamerikanischer Horrorquark wie er zugleich langweiliger aber auch lustiger kaum geht! Da laust mich der Trashaffe!