Review

Eher durchschnittlicher Horrorfilm, der in erster Linie zeigt wie gut Wes Craven in der Schauspielführung ist. Die Geschichte ist zu adventuremäßig und nicht wirklich originell. Es gibt kaum Effekte und auch keine bösartigen Ansätze von Gesellschaftskritik. Der Film hat einen rauen Look, kommt aber bei weitem nicht an die Intensität von TCM oder Last House heran.
Eher eine professionelle Auftragsproduktion, die von Wes Craven routiniert inszeniert wurde. Immerhin zeigt der Film sein Talent als Regisseur. Alles ist glaubwürdig und sorgfältig inszeniert. Es überrascht mich nicht, dass er ein Hollywood-Regisseur geworden ist. Craven kann man vielleicht als frühen Raimi oder Jackson bezeichnen. Dennoch: Hills have Eyes ist kein Klassiker. Dafür ist er zu standartmäßig. Und eher ein Rückschritt zu TCM und Last House. Fast schon eine weichgespülte Variante dieser Filme. Filmhistorisch interessant, doch heutzutage nur bedingt unterhaltsam. „Die House of 1000 corps“-Filme sind dann eher die „Hills have eyes“ von heute.

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