6
Die Familie Carter ist mit ihrem Wohnwagen auf dem Weg nach Kalifornien. In der Wüste, in der Nähe einer alten Luftwaffenbasis, haben sie eine Panne. Kurz darauf wird die Familie angegriffen… Wes Cravens Kultklassiker über eine Gruppe von Atombombentests deformierter Kannibalen, ist billig, dreckig und für die Zeit seiner Entstehung recht brutal inszeniert. Für die heutige Sehgewohnheit ist der Film recht zahm und auch langsam inszeniert. Das Terrorkino der 70er kann heute seine Intensität nicht mehr entfesselen und erreicht bei weitem nicht die Qualität des Remakes.Trotz allem ist er für Freunde des 70er Jahre Horrorkinos einen Blick wert! Von mir gibt es 6 von 10 Punkten!
6
Cravens akzeptable Antwort auf Hoopers KETTENSÄGENMASSAKER ist ein gleichermaßen blutarmer Beitrag zum Terrorfilm, der durch seine ruppige Story und die ausweglos scheinende Situation, auch wenn die Opfer diesmal erbarmungslos zurückschlagen dürfen, dem Betrachter eine gewisse grimmige Härte vorgaukelt. Die lebensfeindliche Wüste trägt als Schauplatz viel zur beklemmenden Stimmung bei und soll zugleich als Hommage an die utopischen SciFi-Flicks der 50er dienen, zumal verstrahlte Mutanten (in der DF blödsinnigerweise Außerirdische, wohl wegen der Planetennamen) da ideal zu passen. Aber der große Pluspunkt bzw. die große Entdeckung dieses Streifens ist der aufgrund einer seltenen Krankheit leicht deformierte Schauspieler Michael Berryman, der mit seiner markanten Visage einen großen Wiedererkennungswert hat und gar keine Maske braucht.
7
Habe mir den Film heute zum ersten mal angesehen. Habe dieses Jahr die Neuauflage gesehen und diese finde ich echt klasse. Da musste ich mir auch mal das Original ansehen. Habe ihn mir aus der NSM Hills have eyes Box angesehen. Finde das Original nicht schlecht. Was die deutsche Fassung jedoch unerträglich macht, ist die miserable Syncro. Wer die verbrochen hat, sollte bestraft werden. Aus versuchten Rednecks werden Aliens. Aus den Hunden beauty und beast werden beauty und boris. Das beste jedoch ist der Satz (Sinngemäß) "Unsere Leute haben uns nicht gebeamt, da wir Monster geworden sind". Star Trek Fan war der Verantwortlich auch noch. Wer sich den Film ansehen will, sollte lieber die englische Synchro wählen und auf die deutschen Untertitel verzichten. Die sind genauso verhunst.
5
Irgendwie ging ich mit den völlig falschen Erwartungen an den Film und wurde dementsprechend enttäuscht. HdbA wirkt auf mich wie ein Experimentalfilm, bei dem Wes Craven einfach mal "was ausprobieren" wollte. Das merkt man auch gleich am geringen Budget und den dementsprechend lausigen Effekten und Darstellern. Immerhin wirkt alles zumindest "bemüht", wobei der Film teilweise ins unfreiwillig Komische abgleitet. Der breiten Masse absolut nicht zu empfehlen, zumal man leicht vom reisserischen Titel angelockt werden kann! Hier mangelt es eigenltich an Allem. Besonders vermisst habe ich Spannung und überraschende Storyelemente. Unter dem Gesichtspunkt eines Experimental/Trash-Filmes kann man (der versierte Filmfan) sich Hügel der blutigen Augen dennoch antun...
5
Einfach nur Muell! Langweilig, einige Blutspritzereien machen noch keinen Horror, und der ganze Mist spielt sich auch noch im Dunkeln ab. Was Craven hier geritten hat (waren es reitende Leichen?) ist mir unbekannt, jedoch ist der Film eine einzige Peinlichkeit. Selbst die Gummibirne vom Riesen sieht man als billigen Effekt schnell! Dieser Mist lief vor Neujahr in Holland, und ab 16 ist wohl ein witz! 12 ist o.k..
0
Wenn ich mir die neueren Produktionen von Wes Craven als Regisseur und vor allem als Produzent ansehe, so weine ich ein bisschen den guten alten Frühwerken Cravens nach. Eine Perle des Genres ist auch THE HILLS HAVE EYES. Die DF ist dabei cut und auch ein wenig sinnenstellend, da man "dank" der Synchro aus durch Atombomben-Tests verseuchten Hinterwäldlern einfach Außerirdische macht....SUPER! Gerade die Tatsache, dass das Budget für den Film nicht unbedingt groß war und das ganze ein bisschen billig und dreckig aussieht, tut der Atmosphäre des Films durchaus gut. Blut und Splatter gibts aber auch in der OF nicht allzuoft zu sehen, was der Spannung aber sicher nicht schadet. Solide Arbeit von Craven, für Fans schmutziger Horrorklassiker (wie für mich) eine Perle!