Da sind einige bekannte Namen aus der deutschen Indie-Szene vor und hinter der Kamera versammelt. Darum ist das Resultat für den German Underground in jedem Fall noch ganz okay, gemessen an normalen Filmmaßstäben aber dann doch etwas schwach auf der Brust. Es handelt sich halt um einen weiteren offensichtlichen HOSTEL-Verschnitt, nur dass sich hier zu richtig harter Verstümmelungsfolter auch noch Dirty Talk und Sadomaso gesellen. Die Schauspielleistung und Darstellung der Fetisch-Psychos ist ausgesprochen durchwachsen und auch die Motive für das Blutvergießen, also die beleidigten Gefühle der Puff-Crew und das Statuieren eines Exempels an Vertretern des Blümchensex-Establishments, erscheinen fragwürdig. Wenn es aber abgeht, dann ganz gewaltig - dank der wieder einmal astreinen Effekte von Olaf Ittenbach.