Review

Beim klischeebeladenen Titel dieses Films erwartete ich vor der Vorführung nicht viel, eher einen langweiligen Schema-F Zombiefilm. Zum Glück wurde ich eines Besseren belehrt! Klar, auch "Rise Of The Damned" erfindet das Rad nicht neu, bietet jedoch alles was einen Amateurfilm der gelungenen Sorte ausmacht: Lockerheit, symphatische Darsteller und die richtige Portion Witz ohne dabei albern zu werden. Dieses Werk bietet eine gelungene Dramaturgie, Spannung und gute Effekte obendrauf. Ok, CGI-Blut mag umstritten sein, ich kann aber damit leben, wenn die Effekte, wie in diesem Streifen, überzeugend umgesetzt sind. Man gewinnt bei diesem Film allgemein den positiven Eindruck, dass die am Entstehen Beteiligten Ahnung von ihrer Sache hatten. Die recht kurze Dauer von rund 50min. hat zur Folge, dass typische Längen (wie z.B. sinnlose Autofahrten etc.) ausbleiben und die Handlung stets spannend bleibt. Viele Amateurfilme kranken daran, dass sie krampfhaft auf 80-90min. gebracht werden, was hier glücklicherweise nicht der Fall ist. Hier wurde aus den vorhandenen Ressourcen Bestmögliche geschöpft (ich vermute, dass das Budget nicht wirklich hoch war) und es ist ein trotz der wenig einfallsreichen Story unterhaltsamer, gut produzierter Film entstanden, den man sich immer wieder gerne anschaut und Genre-Freunde überzeugen sollte. Auf einem bierbeseelten Videoabend hat der Film schon seinen Erfolg gehabt, er ist aber definitiv auch ohne Bier geniessbar.

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