"Final Destination" besticht durch seine innovative und temporeiche Story. Zwar sterben auch hier jede Menge Leute, jedoch geht dieses Mal kein Killer im herkömmlichen Sinne um. Der Tod persönlich (visuell durch Schatten oder Wind angedeutet) kümmert sich auf mysteriöse Weise um das Ableben der Charaktere. Dabei geht er ziemlich abwechslungsreich vor und nicht gerade zimperlich mit seinen Opfern um, so dass einen die FSK 16 Freigabe teilweise verwundert. Bis es soweit ist, vergeht zwar gut eine halbe Stunde, dies schadet dem Streifen aber nicht, da hier einige Vorzeichen und der Flugzeugabsturz zu sehen sind.
Die Frage in diesem Film ist nicht nur, ob jemand stirbt, sondern wann und wie. Meist passiert dies nämlich völlig unerwartet oder zumindest auf unvorhersehbare Weise. Hier haben sich die Filmemacher einiges einfallen lassen. Gezielte Schockmomente und eine hervorragende, beinahe immer steigende Spannungskurve unterstützen die Atmosphäre des Streifens. Die Schauspieler leisten hervorragende Arbeit. Auch die Spezialeffekte können sich sehen lassen.
Wer Horrorfilme mag ist mit diesem Streifen bestens bedient. Hier bekommt man eine ausgeklügelte und originelle Geschichte geboten, die den Film immer wieder sehenswert machen. Einem Kauf steht bei "Final Destination" nichts im Weg!
9 Punkte