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James Wong ("The One") landete mit "Final Destination" einen Überraschungserfolg und in der Tat hat der Film seine Qualitäten: Die Idee, den (unsichtbaren) Tod höchstpersönlich seine scheinbar durch nichts aufhaltbare Sense schwingen zu lassen, bringt doch einigen frischen Wind ins zumeist eintönig daherkommende, moderne Horrorkino. So beginnt "Final Destination" auch direkt sehr atmosphärisch mit einem echten kleinen Paukenschlag in Form eines cool in Szene gesetzten Flugzeugabsturzes und auch im Folgenden bleibt der Film angenehm düster und unterhält durch die ein oder andere sehenswert-kreative Todesszene. Wen trifft es als nächsten und wie lange kann er sich dem Unausweichlichen entziehen? Eine simple Konstruktion, die jedoch durchgehend für Spannung sorgt. Tiefgründige, philosophische Erklärungen sind hier nicht von Nöten: Der Zweck allein heiligt die Mittel - und es funktioniert prächtig!

Das keineswegs harmlose Treiben kommt dabei optisch sehr ansprechend daher und auch die Leistungen der mit Ausnahme von Kerr Smith und "Candyman" Tony Todd weithehend unbekannten Teeniedarsteller wissen den Umständen entsprechend zu gefallen.
Ich kann "Final Destination" als düsteres und flott umgesetztes Pokornmovie recht bedenkenlos empfehlen. Zog bisher eine keineswegs weniger unterhaltsame und noch blutigere Fortsetzung nach sich; Teil 3 steht derweil bereits in den Startlöchern...

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