Review

Story
Alex Browning will ist mit seiner Klasse auf Abschlussfahrt nach Paris fliegen. Da er sowieso ziemliche Flugangst hat, ist er sehr nervös. Plötzlich bekommt er im Flugzeug eine schreckliche Vision: Das Flugzeug hebt ab und explodiert kurz darauf. Alles wirkt so echt, dass er total in Panik gerät, und als plötzlich alles, das in dem Traum auch vorkam, geschieht, macht er einen Aufstand dass er und einige andere Schüler und Lehrer aus dem Flugzeug rausgeworfen werden.

Als die anderen Alex auf dem Boden beruhigen wollen, startet das Flugzeug und explodiert tatsächlich. Als wenn das nicht schon Schock genug gewesen wäre, glauben alle, Alex hätte etwas damit zu tun, weil er die Vision hatte und somit davon wusste. Doch noch seltsamer kommt, dass alle, die mit Alex zusammen das Flugzeug verlassen hatten, einer nach dem anderen in mysteriösen Unfällen ums Leben kommen. Als Alex Nachforschungen anstellt, kommt er dahinter: Mit dem Verlassen des Flugzeuges hat er den Plan des Todes durcheinander gebracht, und nun versucht er, sich die Überlebenden zu holen. Ein nervernzerreißendes Katz- und Mausspiel beginnt...

Meine Meinung
Lange habe ich den Film für einen dieser Teenie-Filme wie Scream gehalten, die zu der Zeit sehr in waren. Deshalb hat er mich auch nicht wirklich interessiert. Bis ihn eine Freundin eines Abends mal mitgebracht hat. Sicher, anschauen schadet nichts, dacht ich mir da. Tja, und was dabei rauskam, war eine der größten Überraschungen, die ich in Sachen Filme hatte.
Denn der Film ist wirklich sehr spannend. Die Idee, mit dem Tod, dass er sich die Leute holt, die ihm aus seinem Plan aus der Reihe tanzen, ist mal ziemlich kreativ und wurde auch sehr gut umgesetzt. Denn jeder Unfall, der den Überlebenden passiert, geschieh völlig unerwartet, bzw. hat zig Wendungen, z.B. der Tod des ersten Opfers: Als er abends im Bett ist, versucht er sich zu rasieren. Man denkt, klar, der schneidet sich in Hals oder so, aber doch nicht, er legt den Rasierer weg. Dann fließt ganz langsam Wasser aus der Toilette, hin zu den Füßen, als er gerade ein Elektronisches Gerät benutzt. Auch hier denkt man wieder, jetzt kriegt er einen Stromschlag! Aber nichts war's, bevor der Wasser die Füße erreicht, legt er es weg. Dann rutscht er plötzlich aus, verheddert seinen Hals so ungeschickt in einer Wäscheleine, die über der Wanne gespannt ist, und durch Duschgel, das in der Wanne ausgelaufen ist findet er keinen Halt, so dass er an der Leine erhängt wird.

So, und ähnlich variantenreich präsentiert sich der Tod in Final Destination, und jedes Mal muss man richtig mitfiebern, ob sie es überleben oder jetzt doch dran sind, weil einfach so viele Sachen passieren. Manchmal denkt man auch, dass sie einen Unfall überlebt haben, aber es dann doch ganz anders kommt: Z.B. geht mitten auf einem Bahnübergang das Auto aus. Anspringen tut es nicht mehr, und ein Zug rast heran. Also versuchen die Freunde auszusteigen, aber die Türen klemmen. Als sie es dann doch schaffen, entkommen sie gerade noch dem Zug, der das Auto erfasst. Als sie sich in Sicherheit wiegen, schleudert der Zug ein Autoteil und es fetzt einem von ihnen den Kopf weg.

Und wenn wir gerade bei Kopf wegfetzen sind: Für eine 16er-Freigabe hat der Film schon einiges an heftigen Splatterszenen zu bieten. Wie in letzter Zeit an vielen Beispielen, wie etwas Haunted Hill, 13 Geister oder die Killerhand, scheint es in Deutschland zur Zeit wirklich einen Aufschwung zu geben, denn früher hätte so was gleich einen 18er-Stempel aufgedrückt bekommen.

DVD Extras
Sehr umfangreich gestalten sich die Extras: Deutsche und Englische Kinotrailer finden sich auf der DVD, entfallene Szene mit einblendbaren Kommentaren, 2 Dokumentationen, Animierte Starinfos, 2 Interaktive Spiele, Audiokommentare der Schauspieler, vom Regisseur und von den Produzenten, und isolierte Filmmusik mit Kommentar der Komponistin. Alles in allem, eine sehr gute Ausstattung.

Fazit
Final Destination ist definitiv einer der spannendsten und überraschendsten Filme, die ich je gesehen habe. Die rasanten und überraschenden Unfälle der Figuren lassen einen jedes Mal aufs Neue mitfiebern, und für einen 16er-Film bekommt man hier auf ungewöhnlich harte Splattereinlagen geliefert. Wer auf gruselige, spannende Filme steht, sollte sich den Film auf jeden Fall ansehen.

Wertung: 9/10

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