Final Destination
Eine Schulklasse tritt eine Klassenfahrt nach Paris an. Einer der Schüler, Alex hat beim betreten des Flugzeuges ein ungutes Gefühl. Kaum hat er Platz genommen, hat er eine schreckliche Vision: Das Flugzeug explodiert kurz nach dem Start und reißt die gesamte Besatzung in den Tod. Natürlich bekommt der Junge einen Panikanfall, der in einer Rangelei mit einem Mitschüler endet, sodass Alex sowie eine Lehrerin und einige Mitschüler dem Flugzeug verwiesen werden. Kurz nachdem das Flugzeug gestartet ist, wird Alex Vision tatsächlich war. Einige Tage später hat Alex’ bester Freund Tod einen mysteriösen Unfall im Badezimmer, der wie ein Selbstmord aussieht. Weitere Tote folgen und es wird klar das der Sensemann hinter den Überlebenden der Flugzeugkatastrophe her ist um deren Schicksal doch noch zu erfüllen. Doch Alex hat das Schema des Todes herausgefunden und versucht, sich und die anderen zu retten, aber die wollen sich zunächst nicht helfen lassen und auch das FBI ist hinter Alex her...
Die Akte X Produzenten bringen frischen Wind ins Teenie- Horror Genre. Statt eines maskierten Killers ist nun der Tod persönlich hinter Jugendlichen her und der Unsichtbare Sensemann tötet weit einfallsreicher als Meyers und Co.
Und genau diese Morde machen auch den Reiz des Filmes aus: Halbwegs überraschende schnelle Tode wechseln sich mit ausgefeilten Kettenreaktion mit Tödlichem Ende ab. Vor allem der Tod der Lehrerin ist für Freunde schwarzen Humors eine Unterhaltsame spaßige Sache. Allzu blutig geht es aber nicht zu, allerdings wird immer schön mit der Kamera drauf gehalten.
Ansonsten präsentiert sich der Mix aus Horrorfilm und Mistery Thriller aber ziemlich Spannungsarm und die Story, bzw. der Storyverlauf ist arg konstruiert und der ganze Film ist zusätzlich auch noch recht vorhersehbar.
Von den Schauspielern ist sicher Seann William Scott der bekannteste. In Final Destination darf er mal wieder den witzigen, tollpatschigen Part spielen. Ansonsten hat man es mit durchaus sympathischen Schauspielern zu tun, die aber genretypisch alle keine Bäume ausreißen.
Fazit: Frischer, etwas spannungsarmer und vorhersehbarer Horror- Mistery Thriller Mix mit sympathischen Jungen Schauspielern und innovativen Mordsequenzen mit viel schwarzem Humor und nettem Ende.
Für einen geselligen Videoabend sehr gut geeignet, aber zum schreien bringt der Film sicherlich keinen.
Gute 6 von 10 Punkten.