Review
von heißter82
Final Destination von Regisseur James Wong ist ein gelungener Horrorfilm, in dem eine Gruppe von Schülern dem Tod entgeht, um anschließend von diesem selbst gejagt zu werden.
Alex soll mit seiner Schulklasse eine Klassenfahrt nach Paris machen. Als er kurz vor dem Start im Flugzeug sitzt, hat er plötzlich eine ungeheure Vorahnung: Er sieht lebhaft vor seinen Augen, wie das Flugzeug explodiert. Panisch wacht er auf und versucht, seine Mitschüler zum Aussteigen zu bewegen, woraufhin er vom Flugzeugpersonal des Flugzeuges verwiesen wird. Eine Lehrerin und einige wenige Schüler begleiten ihn, um mit dem nächsten Flug nachzukommen, wenn Alex sich beruhigt habe, während die anderen im Flugzeug bleiben. Im Flughafengebäude versuchen die anderen zu ergründen, was die genaue Ursache von Alex’ Panikattacke war, als man im Hintergrund durch die Panoramascheibe sieht, wie das eben startende Flugzeug tatsächlich in der Luft explodiert. Alle sind schockiert und nehmen zunächst Abstand von Alex.
Kurze Zeit später beginnen einige der Überlebenden des Fluges 180 auf grausame Weise zu sterben...
Schaut man Final Destination im Jahr 2023 und weiß wohin sich die Reihe entwickelt, ist der Unterschied zu den Nachfolgern recht deutlich zu sehen. Zwar wird das Grundprinzip der Reihe bereits vorgegeben, allerdings geht der Sensenmann im Erstling wesentlich subtiler vor.
So punktet Wongs Film mit seiner zwar etwas konstruierten wirkenden aber spannenden Story, guten Schauspielern, vielen Anspielungen auf das Horror Genre und schwarzen, mitunter etwas makaberen Humor, mitsamt gut umgesetzten Sterbesequenzen.
So ergibt das ganze lockere 7 Punkte, da der erste Final Destination unter anderem etwas mehr Tempo vertragen könnte und nicht die Anspruchsvollste Unterhaltung darstellt.