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Der gute Jack Arnold hat schon einiges für das Phantastische Kino getan. Er hat einige Klassiker gedreht. Neben solchen Filmen wie "Gefahr aus dem Weltall" oder auch "Die unglaubliche Geschichte des Mr.C", haben wir ihm auch den Monster Klassiker "Der Schrecken vom Amazonas (Creature from the Black Lagoon, USA 1954)" zu verdanken. Für mich einer seiner schönsten und besten Filme, die er je gedreht hat. Genauso wie bei "Gefahr aus dem Weltall", wurde auch dieser im damaligen 3-D Verfahren in die Kinos gebracht. Die Geschichte ist recht einfach gestrickt, kann aber durch eine wunderbare Dschungelkulisse und einem genialen Soundtrack, für eine gelungene Gruselatmosphäre sorgen. Natürlich wurde nicht wirklich wie im Titel im Amazonas gedreht, sondern in den USA und zwar in Florida. Mal eben kurz zur Story, die recht schnell erzählt ist. Eine Amazonas Expedition, die auf der Suche nach einem Skelett eines urzeitlichen Wesens sind, zuvor hatte man nähmlich eine Krallenhand gefunden. Sie treffen im Amazonas dann auf ein lebendiges urzeitliches Wesen, einem Kiemenmenschen. Nach dem man versucht hat ihn gefangen zu nehmen, gelingt ihm die Flucht. Außerdem hat er es auf die einzigste Frau der Expedition abgesehen. Wie schon bei "King Kong und die weiße Frau", verliebt sich das Monster auch hier in eine Frau, was am Ende dem Monster dann auch zum verhängnis wird. Eine recht einfache Story, die aber recht spannend erzählt wird. Am Anfang sieht man den Kiemenmann noch nicht, sondern nur seine Krallenhand. Jedesmal wenn sie erscheint, setzt der wirkungsvolle Score ein, der wirklich als gelungen zu bezeichnen ist. Jack Arnold schafft es auch den Spannungsbogen von mal zu mal zu steigern. Nach gut 25 Minuten bekommt man dann das Monster auch zu sehen. Wirkt das heute vieleicht ziemlich trashig, finde ich das Kostüm immer noch sehr gut und wirkungsvoll. Auf dem Zuschauer von damals hatte es mit sicherheit anders gewirkt, als heute. Ich finde es trotzdem immer noch äußerst gelungen. Die Darsteller argieren in ihren Rollen überzeugend. Vor allem Richard Denning als Mark Williams und Richard Carlson als David Reed, können überzeugen. Will der eine Mark das Wesen am liebsten lebendig fangen um es zu Studieren, ist der andere David nur auf Profit aus und will dem Kiemenmann am liebsten Tot, da man auch so noch mit ihm Geld machen kann. Auch ist David noch eifersüchtig auf Mark, der in Kay Lawrence verliebt ist. Sie wird von der wunderbaren Julie Adams verkörpert. Sie ist das Opfer, was der Kiemenmensch sich ausgesucht hat und darf hier ein paar mal, sich als Scream Queen versuchen. Auch heute fasziniert mich der Film immer noch und auch nach dem x-ten mal, wo ich mir den Film angesehen habe, macht er immer noch eine menge Spaß. Vor allem die atemberaubenden Unterwasserszenen, sind wirklich sehr schön von der Kamera eingefangen. Es hat auch noch zwei Fortsetzungen gegeben. Nähmlich "Die Rache des Ungeheuers (1955)", ebenfalls von Jack Arnold gedreht und "Das Ungeheuer ist unter uns (1956)", unter der Regie von John Sherwood.

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