Wer auf eine anspruchsvolle Story wert legt, der ist hier fehl am Platze. Allerdings sind die Unterwasseraufnahmen für die 50er Jahre sehr gut gelungen, wie auch das Monster selbst. So entsteht ein spannende Atmosphäre und der Film langweilt nie.
Der kleine Trupp aus Wissenschaftlern hat die üblichen klischeehaften Charaktere aufzuweisen, was im Genre der B-Movies der Unterhaltung aber ja nicht abträglich ist.
Grandios ist das ambivalente Monster, das zwar auf der einen Seite eine echte Bedrohung darstellt, aber aufgrund seiner offensichtlichen Einsamkeit beim Zuschauer auch Mitleid, wenn nicht gar Sympathie hervorruft.
So ergibt sich auch ein ganz deutlicher, kritischer Unterton, in diesem Fall am Umgang des Menschen mit der Natur. Das ist aber ja typisch für Arnold.
Die Unterwasserszene, in der das Monster die einzige Dame des Teams beim Schwimmen begleitet, strahlt eine fast schon erotische Atmosphäre aus, diese ist schlichtweg grandios.
Fazit: Mein Lieblingsfilm von Jack Arnold, ein noch heute unterhaltsamer Gruselfilm. Für Nostalgiker eine wahre Freude.
7/10