"Mutants" hat alles, was man von einem modernen Zombie-Film erwartet: Menschen in nahezu ausweglosen Situationen, wobei diese sich durch ihr typisch menschliches Verhalten (und das ist nicht positiv gemeint) noch tiefer in die Sch... reiten, eine Location, die die Einsamkeit der Desperados noch unterstreicht und nur zum Schein Schutz bietet und, natürlich, unsere lieben Fleischfresser (wobei sie das ja mittlerweile nicht immer tun).
Was bringt ein Film, der Erwartetem entspricht?
Na, zumindest werden die Erwartungen erfüllt, wenn das jemandem genügt, dann schön. Man will einen Zombie-Film sehen, leiht sich einen Zombie-Film aus und bekommt genau das, was man will, auch wenn man ähnliches schon x-mal gesehen hat.
Zum Glück gibt es ein paar Feinheiten, die diesen Streifen sehenswert machen. Allem voran sind das die, nennen wir sie mal "Wesen", in die sich die unglücklich infizierten Menschen verwandeln. Aus meiner Sicht hinkt hier der Vergleich mit den typischen Zombies, wie wir sie kennen. Es handelt sich hier eher um Raubtiere, deren einziger Instinkt die Jagd auf Beute ist und auch vom Aussehen her erinnern sie eher an die Monster aus "Descent" als an menschliche Berzerker mit Wut-Syndrom.
Außerdem gibt es gleich zu Anfang einen guten Effekt, der ein gelungener Gag ist und wenn ein Film schon mal so anfängt, dann lässt sich der Rest auch besser angehen, auch wenn, wie gesagt, viel Erwartetes gezeigt wird.
Alles in allem eine gute 5,5. Abrunden halte ich hier für nicht fair, also eine 6.