Eine Infektionskrankheit hat die Menschheit innerhalb kürzester Zeit dahingerafft und zu Zombies verwandelt. Die wenigen noch nicht Infizierten kämpfen um ihr Überleben. Mit einem Krankenwagen versuchen die schwangere Sonia, ihr Freund Marco und eine Soldatin die rettende Militärbasis zu erreichen, werden jedoch aus Benzinmangel gezwungen, in einem verlassenen Krankenhaus Unterschlupf zu suchen. Bei einem Kampf infiziert sich Marco.
Wer jetzt auf ein neues Zombie-Gemetzel hofft, wird derb enttäuscht werden. Das einzige Gemetzel, dass man vorerst zu Gesicht bekommt, ist, dass sich die Lappen gegenseitig abknallen. Danach kommt es praktisch zum Genre-Wechsel, das den Film in Richtung Drama schiebt. Im Mittelpunkt steht die Beziehung von Sonia und dem immer mehr mutierenden Marco.
Das ist der Point of no Return: Während in ähnlich gelagerten Filmen wie beispielsweise "Carriers" soziale Zwischenprobleme gekonnt in Szene gesetzt worden sind, versagt dieser Film auf ganzer Linie. Das Problem, das dieses Paar hat, wird zwar durch kleine Hoffnungsschimmer am Leben gehalten, ist aber genauso sinnvoll wie Eisangeln mit Flip Flops.
Hat man sich auf dieses Drama dann eingestellt, wird diese Handlung (wieder) unterbrochen, weil eine neue Gruppe Überlebender plötzlich auftaucht. Schön, dass diese Gruppe nur aus durchgeknallten, antipathischen Nerds besteht, die nur für Chaos sorgen. So verlagert sich "Mutants" wieder zu der genretypischen Metzelorgie, weil auch Zombies in das Krankenhaus eindringen. Blutig ist das allemal in Szene gesetzt, jedoch auch mit Wackelkamera und garantiertem Epilepsie-Anfall.
Die Beziehung des Liebespaares wird lediglich noch angerissen, darum frage ich mich: Warum überhaupt das ganze?
Genre-Fans können mal einen Blick riskieren. Ich konnte diesem Genre-Mischmasch nichts abgewinnen.
2,5/10