Zu diesem deutschen Machwerk aus dem Jahre 1979 fällt mir nun wirklich nicht mehr viel ein. Hoch exploitative und sleazige Mischung aus Dramen wie „Kinder vom Bahnhof Zoo“, die vor Heroinabhängigkeit warnen wollen, für die Zeit typischem deutschen Sexklamauk (Regisseur Walter Boos zeichnet auch für hochseriöse „Schulmädchen-Report“-Reihe verantwortlich) und hartem Schmuddel, die eigentlich so gar nicht passen will und zudem mit einer, wenn auch bereits erstaunlich gut gebauten, gerade einmal 12-jährigen Katja Bienert aufwartet. Sowas würde es in dieser Form heutzutage mit Sicherheit nicht mehr geben und allein das macht dieses dreckige Filmchen schon zu etwas Besonderem. Über das Bild, das hier von jugendlicher Sexualität gezeichnet wird, denkt aber besser nicht länger nach, denn das erscheint mir doch alles schon sehr fragwürdig. Eines muss man diesem Film aber lassen: Dadurch, dass ich einfach nie und nimmer mit der, ich nenne es mal „Dreistigkeit“, die die Filmemacher hier an den Tag legten, gerechnet habe, kam ich bisweilen aus dem ungläubigen Staunen nicht mehr heraus.