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Eine Zusammenstellung von angeblich echten (aber in Wahrheit natürlich gestellten) Gewalt-Heimvideos und -Amateurmitschnitten. Gezeigt wird trotz offensichtlich geringer Mittel in bester GESICHTER DES TODES Manier eine abwechslungsreiche Palette an Morden, Überfällen, Misshandlungen und sogar einen Teil einer Autopsie. In puncto Verstörung pendelt das Machwerk hin und her: Während die Zwischeneinspieler zu artsy-fartsy daherkommen und das Segment mit dem betrogenen Ehemann sich zieht, sorgen die Episoden mit dem pädophilen Priester (?) oder dem grausamen Aufnahmeritual der Männerclique für ein flaues Gefühl im Magen. Auch die Obduktionsleiche ist sensationell gut gemacht. Verschiedene Sprachen sollen unterschiedliche Herkunftsländer vorgaukeln, da wären Untertitel manchmal sehr hilfreich gewesen.
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Murder Collection ist eine gefakte Gorecompilation. Zu sehen gibt es unter anderem einen Vater, der seinen Sohn totschlägt weil der zu laut Musik hört oder einen Typ der seine Freundin umbringt weil sie fremd geht. Eine Enthauptung, Folter und Mord, der per Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, werden ebenfalls präsentiert. Jeder Kill ist deutlich erkennbar gestellt und die möchtegern Schauspieler agieren peinlich. Außerdem sind die einzelnen Episoden extrem in die Länge gezogen. Die Autopsie gehört mit zu den langweiligsten Momenten und sie dauert eine gefühlte Ewigkeit, obwohl nur ein Gehirn aus dem bereits offenen Schädel geholt wird. (Dauer ca 13 Minuten!!!) Für Gorehounds gibt es eigentlich nur die Autopsie und eine ebenfalls schlecht inszenierte Enthauptung zu sehen. Der Rest ist unblutig und einfach nur dumm. Extrem langweiliger Horror"film" ohne Story, Spannung und Unterhaltungswert: Vollkommer Schrott!