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Ich bin zwar nicht der große Experte was das bisherige The Shadow Universum angeht (Radio-Shows, Comics, Pulp-Novels, Serials), doch ich kann mich nicht daran erinnern, das der Titelheld Kräfte besaß, die einem Jediritter Angst eingeflößt hätten. Mal davon abgesehn wird einem hier eine sehr eindrucksvolle Homage an die teilweise recht  naiven Serials der dreißiger und vierziger Jahre vorgesetzt, die soetwas wie eine Story scheinbar noch nie gesehen hat, denn mal ehrlich, etwas dämlicheres als die Rückkehr des Khan hätte man sich ja nicht einfallen lassen können. Bei The Shadow denke ich eher an Gängstergeschichten, weshalb eine Kombination aus Superheldenfilm und Goodfellas angebrachter gewesen wäre. The Shadow ist ja nebenbei bemerkt auch kein Kinderheld sondern schon eine recht düstere Persöhnlichkeit, die vor etwas radikaleren Methoden auch nicht zurückschreckt, was in Russell Mulcahys Werk wenigstens teilweise deutlich gemacht wird. Die Stärken des Streifens liegn dafür und da kann man wirklich nicht dran rütteln, in seinem Hauptdarsteller (teilweise echt angsteinflößende Augen) und der recht beeindruckenden Optik, die von gar nicht mal schlechten Computereffekten unterstützt wird. Sieht man Baldwin in seinem Kostüm, so darf man behaupten, dass die Macher es geschafft haben eine Figur, die durchaus einen lächerlichen Effekt beim Publikum hätte erziehlen können, dem Original entsprechend auf die LEinwand zu bringen. Für jeden Fan denke ich ein großer Genuss. Was bleibt ist recht buntes, sinnfreies Popkornkino, dass leider die Möglichkeiten der Vorlage nicht ausschöpft aber wenigstens zu unterhalten weiß. 6 von 10 Punten von der Hnagman-Station

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