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"#9" ist eine herausragend animierte Endzeitmär für Erwachsene. Derart rasant inszenierte Actionszenen hat man in einem Animationsfilm seit "Ratatouille" nicht mehr so perfekt zu Gesicht bekommen. Des Weiteren punktet "#9" mit seinen liebenswerten Charakteren, der postapokalyptischen Endzeitatmosphäre und der geschickt konstruierten Geschichte. Die Botschaft an den Zuschauer zur Schonung unseres Planeten am Ende des Films hätte jedoch auch wegbleiben können. Dennoch ist "#9" ein fantasievoller Animationsfilm, fernab der Welten eines Nemo oder Remy, der insbesondere das erwachsene Publikum für das Genre zu begeistern versteht.
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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 26.07.2010 Der hochgelobte Umbau eines hochgelobten Kurzfilms... er lässt dann doch ein wenig ernüchtert zurück. Man sollte meinen, das liegt daran, dass die Kurzhandlung von "#9" auf Filmformat aufgeblasen wurde und sich so Längen einschleichen konnten. Tatsächlich aber weist der Kurzfilm genau die gleichen Längen auf. Die könnten darin begründet liegen, dass die Geschichte von #9 sich zwar nicht uninteressant gestaltet, letztendlich aber doch recht platt bleibt und von den "Wall-E"-Erkenntniswelten Lichtjahre entfernt ist. Die Kurz- hat der Langfassung gegenüber immerhin den Vorteil, dass in ihr nicht gesprochen werden muss; für so viel Kreativität, dass der gesamte Langspielfilm mal ohne Worte auskommt, hat es dann wie bei "Wall-E" leider nicht gereicht. *weitere Informationen: siehe Profil