Review

Inhalt:

Wang (Johnny Wang Lung Wei) und Ma (Chiang Tao) beuten die Arbeiter einer Färberei gnadenlos aus. Dank ihres KungFu und der von ihnen angeheuerten Schläger sind die Arbeiter gezwungen, eine 20%ige Lohnkürzung hinzunehmen.
Währenddessen streunt der Chaot Chao (Lau Kar Fei) durch die Gegend, hält sich mit Mätzchen über Wasser, in dem er den berühmten Mönch San Te immitiert...

Er beschließt, den Arbeitern zu helfen, in dem er versucht, die villains zu täuschen und mit dem Namen "San Te" Angst einzuflößen, und die Ausbeuter zu vertreiben. Wang durchschaut jedoch dieses Possenspiel und Chao bezieht von ihm Prügel!

Chao will nun ernsthaft KungFu erlernen, wird jedoch vom richtigen Mönch San Te (Lee King) im Shaolin-Kloster jedoch dazu verdonnert, ein Baugerüst aus Bambus um das Kloster herum zu erstellen, das Kloster einzurüsten.
Unbewusst durch das Nachahmen der von ihm beobachteten Übungen der Mönche erlernt Chao "Gerüstbauer-KungFu", seine ganz eigene Kampf-Technik. Genau das war das Ziel von San Te!

Der Rache steht nunmehr nichts im Wege: Zunächst beziehen die Schläger von Ma und Wang in der Färberei Prügel, dabei "fesselt" Chao sie an Bambus-Stäbe, ganz wie "gelernt". Dann kommt es zwischen Wang und Chao zum Show-Down auf der Baustelle eines offensichtlich neu zu bauenden Klosters...., hier kann Chao sein "Gerüstbauer-KungFu" voll ausspielen.....


Fazit:

Schön..., der Film gefiel mir. Er ist das Sequel zu dem berühmten Eastern "Die 36 Kammern der Shaolin".
Er ist etwas anders konzipiert, hier wird mehr auf Witz Wert gelegt, und die Rechnung geht insgesamt betrachtet auf.

Lau Kar Fei beweist, dass er auch im kommödiantischen Fach seinen Mann stehen kann.
Einzige Kritik, der Film beginnt etwas schleppend, wenig KungFu, doch das wird am Ende mehr als ausgeglichen.
Auch dieser Film hat wieder einige tolle Ausbildungs-Szenen, und der Fight am Ende ist natürlich der Höhepunkt dieses Eastern.

Also wenn Lau Kar Fei und Johnny Wang Lung Wei sich duellieren, ist das für mich immer ein besonderer Genuss. Ihre Duelle, sei es hier in "Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin" oder im Film "Martial club", es ist immer ein Pas de deux, trickreich, ausdauernd lang und immer super-spannend.

Hinzukommt die Idee mit dem "Gerüstbauer-KungFu"..., hier wird das Konzept Jackie Chan´s, aus jedwedem Gegenstand eine Waffe für KungFu-Fights verwendbar zu machen, aufgegriffen..., und auf einer Baustelle sind ja da immer noch Steigerungen möglich.

Lau Kar Leung..., der Regisseur..., er sieht ja in seinen Streifen auch oftmals die spirituelle Seite des KungFu..., so ja in "Challenge of the masters", jenem Meisterwerk mit Chen Kuan Tai als Sifu und Lau Kar Fei als dessen Schülere..., so auch am Ende hier in "Return to the 36th chamber"...: Lernt der villain etwas, wenn er tot ist? Nein! Nur lebendig kann dieser das -hoffentlich- gelernte umsetzen. Mir gefiel´s!

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