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Long Time Dead ist besser, als vermutet. Was als durchschnittlicher Teenie-Horrorfilm mit den üblichen Sprüchen und den üblich platten Charakteren beginnt, wird im Verlauf der einfachen Storyline richtig spannend. Der Regisseur legte konsequent seinen Fokus auf Spannungsaufbau statt auf Schocks und Splatter. Goreszenen sind einige vorhanden. Der Schluss überrascht keinen Fan des Genres. Fazit: Unterhaltsamer und nicht doof gemachter Spannungshorror, der zwar keine Innovationen zu bieten hat, aber die altbewährte Rezeptur in den Kochtopf bringt.
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Der wenig bekannte Marcus Adams liefert mit "Long Time Dead" einen soliden Teenie-Horrorfilm ab, der dem ausgelauchten Genre zwar keine neuen Aspekte hinzufügt aber immerhin durch eine nette Düsteroptik und einige durchaus spannende Passagen auf sich aufmerksam machen kann. Die unbekannten Darsteller spielen ordentlich, allerdings kann das ganze Teiben um einen mordenden und zuvor beschworenen Geist gestandene Kenner des Genres nicht mehr vom Hocker reissen. Die Schocks sind dafür zu vohersehbar, die Goreszenen zu zahm und der Aha-Effekt am Ende ebenfalls obligatorisch. Für das Massenpublikum ist "Long Time Dead" aber sicherlich einen Blick wert - sofern man keine Aversion gegen konstant düstere und trostlose Sets hat.