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Niko ist ein kleines Rentier und glaubt fest daran fliegen zu können, denn seine Mama Oona hat ihm erzählt, dass eines der Rentiere des Weihnachtsmannes, die fliegende Truppe, sein Papa sei. Er macht sich mit seinem Freund Julius auf den Weg, seinen Papa zu finden, doch Wölfe sind ihnen auf den Hufen.


Der aus Finnland stammende Niko hat inzwischen zwei Sequels nach sich gezogen. Er ist auch ganz niedlich, aber nicht für die ganz kleinen geeignet.

Das liegt vor allem an den Wölfen, die hier als arg bösartig dargestellt werden und viel Düsternis und Bedrohung in die Story bringen, denn sie wollen nichts weniger als die Rentiere und den Weihnachtsmann fresse und Weihnachten übernehmen. Für kleine Kiddos könnte das etwas erschreckend sein.

Ansonsten ist die Story recht simpel. Es gibt den Widerstand daheim, Niko verursacht ungewollt Chaos, man zieht los, muss Hindernisse überwinden, etwas Drama und zum Finale gibt es dann Wolfs-Action bevor sich alles klärt und (fast) alle happy sind.

Aber so reißbrettartig die Story auch sein mag, sie ist mit Drive inszeniert und wird nicht langweilig. Langweilig ist tatsächlich nur Niko, denn der ist zwar stur und manchmal bockig, hat aber sonst als Figur wenig zu bieten. Da sind nahezu alle Nebenfiguren, seien es Nusbacke Julius, Sängerwieselin Wilma, die Wölfe oder gar auch die Pudeldame (!), sie alle sind interessanter und deutlich humorvoller als das titelgebende Rentier.


Der Film ist witzig, hat aber keine allzu hohe Gagdichte. Und die gehen dann auch nahezu alle auf die Konten von Julius, Wilma und den Wölfen. Aber zusammen mit der Action ist das doch sehr unterhaltsam mit knuffigem Ende.
Kann man gut schauen.

Und in der deutschen Synchro singt Frau Schöneberger die Wilma. Mag ich.

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