Review

Session 9 ist für mich ein Film, welchen man zwar als gelungen bezeichnen dürfte, der jedoch an manchen Stellen zu vorhersehbar ist, allerdings mit der Auflösung, falls man es so nennen soll, am Ende dem Zuschauer keinen wirklichen Gefallen tut. Meiner Meinung nach werden zu viele Sachen nicht ausreichend geklärt und das Gesamtbild ist zu schwammig, Ich konnte bisher kein End-variante finden die mich wirklich zufrieden gestellt hat, da immer wieder einige Details so nicht richtig in das Bild passen würden. Ich hatte zwar damit gerechnet,dass der Film eher ein subtiler Psycho-thriller ist ,dennoch konnte er mich an einigen Stellen wie ein Horrorfilm erschrecken bzw.schien es mir öfters so als könnte der Film noch in diese Richtung driften. Dieses lag wohl vorallen an der gut platzierten und immer wieder auftretenden überlauten Geräuschkulisse ,die das öffnen eines Kartons für mein Gefühl mit der eines menschlichen Körpers gleich setzte (vieleicht ging es nur mir so, aber manche Dinge wirkten durch die Soundkulisse spannender als sie waren und bekamen einen mythischen bzw. seltsamen Aspekt, wie eben das öffnen des Kartons mit den Tonbändern oder generell das Arbeiten in der ehemaligen Irrenanstalt).
Auch der schwarze Bildschrim unterlegt mit jenen Geräuschen nach den Erschreck-Momenten tut das ein oder andere Mal sein Bestes zu dem Empfinden des Zuschauers bei.


Fazit:
Gut gelunger Psycho-thriller vom Macher von "The Machinist", welcher mir allerdings besser gefallen hatte, Brad Anderson, der allerdings nicht immer überzeugt und mit dessen Ende ich nicht zufrieden war. Es gibt eine große Masse von besseren Psychofilmen, aber eine noch grössere Anzahl von schlechteren, deswegen
7/10 Punkten!

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