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Was ist so inhaltslos wie ein Slasher-Thriller aus den 1980er-Jahren und wurde auf 13 TV-Episoden aufgeblasen? Richtig, Harper’s Island! Und? Hat es so wie in der Jugendzeit gelohnt (als man sich alles rein gepfiffen hat, was nach Horror- oder Thriller aussah)? Bedingt hat es sich gelohnt. Letztendlich scheitert das sehr gute Ausgangskonzept schlicht an der Länge. Die Schauspieler liefern eine akzeptable Performance, der Bodycount nimmt gerade in den letzten Episoden der Reihe rasant zu und es gibt auch die ein oder andere Wendung, die den Zuschauer überrascht hat (auch nach über 4000 ähnlichen Slasher-Muster-Filmen). Was die Serie rettet, ist nicht das "Wer war es“- Prinzip sondern das „Wie geht die Serie aus“-Prinzip. Eine zweite Staffel ist nicht notwendig (am Ende bleibt hierzu auch glücklicherweise kein Cliffhanger übrig).