Review

Ein absolutes Trauerspiel eines Films: Eine echte Story ist hier nicht zu erkennen, das hatte man wahrscheinlich auch nicht im Sinn. Irgendein Vampir mit dem Namen LeStat, der es geschafft hat, in der Menschenwelt als Rockstar durchzugehen, weckt mit seinem Gefidel auf der Violine die Königin der Verdammten, Akasha, auf. Die hat natürlich nur böses im Sinne. Außerdem will sie LeStat zum König. Buh-huh!
Nun, hier das wirklich Schaurige an diesem ausgelutschen "Interview mit einem Vampir"-Wannabestreifen: Die Schauspieler sind allesamt grottenschlecht. Keiner von ihnen schafft es irgendwie Emotionen oder Gefühle auszudrücken. Die Charaktere sind mies geschrieben, außerdem kommen sie total künstlich und unrealistisch rüber. Die plumpen Special Effects sind absolut lächerlich und gehören der untersten Güteklasse an (seien es die verbrennenden Vampire oder die schön-lustigen Zischschweifchen, die die Vampire hinter sich herziehen, wenn sie mal wieder dufte auf ihre Opfer losspringen). Es kommt weder Spannung noch Atmosphäre auf - dazu gibt weder Story, Screenplay oder Regiewerk das nötige Etwas her. Eigentlich gehören Filmemacher, die so einen absolut schwachsinnigen Bockmist fabrizieren, lebenslang von Filmstudios ferngehalten. Was hier geboten wird, ist eine überdimensionale Peinlichkeit, die versucht mit pseudo-poetischen Ansätzen irgendetwas wettzumachen und die voll und ganz auf Hauptakteurin Aaliyah setzt.
Für ein ausführliches Review bin ich mir ehrlich gesagt zu schade, aber abschließend sei folgendes gesagt: Dieser Blödsinn ist einfach nur pseudocooler Abfall und jeder der seine Zeit damit verschwendet, ist selbst Schuld und braucht kein Mitleid zu erwarten. Allerallerallerübelstes aufgestyltes Popcornkino der Marke Hollywood, das vielleicht noch 12jährige Mädchen interessieren könnte. Ich hoffe nur, dass die bei den "supergruseligen" Effekten keine allzugroße Angst haben! Zum Abschluss der obligatorische Spruch: "Könnte ich 0 Punkte vergeben, würde ich es tun!"

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