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Irgendwo im Wald (sollte wohl ein Dschungel sein) wird bei Ausgrabungen das 100000 Jahre alte Skelett eines unidentifizierbaren Wesens und eine antike Kiste gefunden. Der Legende zufolge beherbergt dieses vermoderte Schmuckkästchen einen grausamen Dämon. Es dauert nicht lange und eine Gruppe von mit Sturmgewehren bewaffneten Archäologen muss sich einer übermächtigen, bluthungrigen Bestie zur Wehr setzen…

Wenn ein Streifen schon mit einem so bescheuerten Namen wie „Predators Hell’s Tomb“ daherkommt, dann muss er doch einfach nur gnadenlos schlecht sein, oder!?
Was einem hier geboten wird, ist wahrlich unterste Schublade. Diese fiese, billigst runtergekurbelte Verschwendung von Zelluloid wäre wohl gerne ein dreistes Rip-Off des kultigen Sci-Fi-Dschungel-Actioners „Predator“ gewesen – die Handlung verläuft jedenfalls ziemlich ähnlich, die Umsetzung scheitert aber in absolut jeder Hinsicht. Zwar gibt es so eine Art Predator-Sicht, die keuchende Atmung und es werden ein paar Knochen an Äste gebunden (wörtlich zu nehmen!), doch mit den Unterschieden lassen sich Lagerhallen füllen.
Wie da wären: Der Predator ist kein außerirdischer Krieger, sondern ein Dämon – soweit noch nicht schlimm, wäre sein Erscheinungsbild nicht das eines gehäuteten Wildschweinmannes mit Jedi-Ritter-Kutte. Erinnert stark an die Viecher aus „Feast“ der Kollege hier und man erkennt nicht wirklich was der ganze Haufen Plastikknochen darstellen soll. Seine Skills: Krallen haben, Stacheln schießen, sich langsam und unbeholfen fortbewegen und extrem behämmert aussehen.
Den Rest des Streifens kann man auch getrost in der Pfeife rauchen: Spannung gleich Null, Schauspieler: Standard bis schlecht, Gore: nicht vorhanden… - einfach ein brutaler Griff ins Klo, über den ich mir jetzt auch wirklich keine weiteren Gedanken machen möchte.

Fazit:
Sehr, sehr schlecht! Kein Trash, sondern einfach nur Shit!

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