Review

Die ersten 10 Minuten des Films waren die langweiligsten Filmminuten meines Lebens. Ich denke selten ernsthaft daran einen Film vorzeitig zu beenden aber THE DARK COUNTRY war ein guter Kandidat dafür. Ich habe aber dann doch durchgehalten. Die teils sehr guten Kritiken kann ich leider nicht im geringsten nachvollziehen. Der Film versucht stylisch zu sein wirkt aber durch seinen Billig-Digital Look extrem abschreckend und bemüht. Es handelt sich um ein filmisches Lehrstück für STYLE over SUBSTANCE.

Inhaltlich geht es um eine Fahrt von Dick und Gina durch die Wüste bei der sie einen Fremden überfahren und mitnehmen. Doch dann beginnen die Verwicklungen erst eigentlich....der Rest soll dann noch offen bleiben für die Seher die sich das Machwerk dann doch noch anschauen wollen. Ich kann davon aber nur abraten.

Selbst wenn man sich versucht auf den Look und die unglaublichen schlechten Blu-screen Effekte während der ewig andauernden Autofahrt gewöhnt machen einem die Dialoge in der deutschen Synchro (ich empfehle den Originalton) auch inhaltlich schwer zu schaffen.Ansonsten spielt alles irgendwie im Dunkeln aber aufgrund des artifiziellen Looks kommt keine Spannung auf. Die Langeweile wird versucht durch einige sexuelle Spielchen der beiden zu begrenzen, erreicht wird auch hier das Gegenteil.

Die Story an sich ist gar nicht schlecht und auch die ein oder andere Einstellung lässt Stimmung vermuten. Aber die sehr überschaubare Machart und der Versuch mit einfachsten Mitteln eine künstlerische Atmosphäre herzustellen scheitern auf ganzer Linie. Das kann am Ende dann auch der geliebte Ron Perlman auch nicht mehr retten. Das Durchhalten bis zum Schluss war eine regelrechte Tortur und deswegen erspare ich hier dem geneigten Leser auch eine längere Rezension.

4/10 Punkten (wg. einer guten Story und einiger guter Momente)

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