Review

The Tournament bedient sich eines schon oft verwanden Sujets. Am direktesten ist dort wohl Mean Guns mit Christopher Lambert zu nennen,welcher aber damals schon nicht überzeugen konnte. Um es vorweg zu nehmen, The Tournament schafft es ebenfalls nicht.

Von der Grundidee, Profikiller gegen sich antreten zu lassen um den besten zu ermitteln, geht immer noch der meiste Reiz aus. Doch verpufft dies schneller als man denkt.
Ist die Einführung noch recht interessant,es wird der Ausgang des vorherigen Tuniers gezeigt, entwickelt sich der Rest zur Durchschnittware mit einigen Längen.
Die Entscheidung das Tunier in einer ganzen Stadt auszutragen, halte ich für den falschen Schauplatz gewählt. Ein größerer abgeriegelter Gebäudekomplex(das macht Mean Guns besser), wäre dort viel realistischer gewesen.
So wirkt der Film einfach nur wie ein Zweikampf nach dem anderen gezeigt, im Prinzip nichts anderes wie jede Action oder Schießereiszene aus bekannten Filmen. Man hat 30 Killer,von denen kaum mehr als 5 vorgestellt werden und diese noch nichtmal richtig. Also findet der Zuschauer absolut keinen Bezug zu irgendeiner Person. Im Gegenteil,die Rolle des ahnungslosen Priesters ist völlig unnötig und sorgt für einige Längen.Sein ständiges Gememme nervt. Die Schlüsselfigur,die er darstellen soll ist absolut unglaubwürdig.
Man hätte sich besser auf nur 10 Killer beschränken sollen und diesen etwas mehr Substanz verleihen sollen.Denn auf den Kanonenfutterrest,eleminiert durch unspektakuläre Shot Outs, hätte man gern verzichten können. Für einen geringeren Bodycount, hätte man sicherlich mehr Spannung einbringen können.Stattdessen wird sich unnötig lange mit dem Priester oder Rückblenden beschäfftigt.
Was aber stimmt ist die Action,zwar nicht wirklich erwähnenswertes,aber in ausreichender Dosis vorhanden. Auch gibt es was fürs Auge bzg. zerfetzter Köper/Gliedmaßen usw.
Die Schießereien und Zweikämpfe sind eher Durchschnitt und manchmal unglaubwürdig. Am beeindruckenstens ist der Parcoursläufer(glaube auch aus Casino Royale und Samurai der Moderne).
Die Story selber ist totaler Müll, man hätte hier versuchen sollen wirklich absolut minimalistisch zu bleiben und den peinlichen Versuch dem ganzen einen dramatischen Touch zu geben, komplett unterbinden sollen.
Aber als Zwischendurch-Actioner ist the Tournament Ok. Die Action ist in Quantität vorhanden,Spannung leider nicht. Die Effekte lohnen ebenfalls und der Härtegrad ist erwartungsmäß für so ein Gerne.

5 von 10 Punkten

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