Review

„Showtime“ reihte sich nahtlos an die Flop-Serie des Eddie Murphy an. Die Gags sind lau und lassen einen nur selten schmunzeln geschweige denn lachen, die Action (in Halbzeit 2) ist jedoch sehenswert. Es kracht und explodiert am laufenden Band, die Story blieb dabei trotz großen Potenzials leider etwas auf der Strecke.
Überzeugend hingegen die Darsteller. Robert de Niro glänzt als wortkarger Cop ebenso wie Eddie Murphy als Quasselstrippe, auch wenn nur wenige Gags zünden. Lustig ist z.B. die Szene, in der Trey (Murphy) zusammen mit einem Kumpel einen Überfall inszeniert und dann den Retter spielt um die TV-Produzenten zu beeindrucken. Die Ansätze für eine Mediensatire sind durchaus da, wurden aber zu nachlässig umgesetzt.
Trotz hohen Budgets und guten Stars floppte „Showtime“ wie die meisten der letzten Murphy-Filme. Doch ist dieser deutlich besser als Gurken wie „Pluto Nash“ oder „Die Geistervilla“ und zeigt, dass Murphy wieder auf einem guten Weg ist (Bsp. „I Spy“).

Fazit:
„Showtime“ bietet zwar laue Gags, aber die Action ROCKT. Aus der Story hätte man mehr machen können, Inszenatorisch ist der Film jedoch gut gelungen. Kein Film für die Ewigkeit, aber unterhalten wird man allemal.

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