Review

Freunde, Freunde ich sage euch. Dieser Film ist wie eine harte Droge. Sie wirkt äußerst unangenehm und man kann drauf hängen bleiben. Wir haben in den goldenen Achtzigern ja schon wirklich schlimme Klamotten ertragen aber das Turbogeile Feriencamp ist der absolute Bodensatz des Slapstick Genres. Die Gags, wenn man das so nennen darf sind so dermaßen platt und billig das einem der Nacken vom Kopfschütteln schmerzt und leider werden diese auch noch durchgehend von Tom & Jerry Nervgeräuschen untermalt.

Die Darsteller sind hauptsächlich 10 jährige Jungs die hilflos von einer Zote in die nächste tapsen. Das Ziel: "Nackte weibliche Haut".
Nun. 10 jährige Jungs stellen reifen Mädels nach? Und nicht nur das. Auch ein schwuler, pädophiler SadoMaso-Turnlehrer wäre ihnen auch nicht ganz abgneigt, segnet aber gottseidank schon nach kurzer Screentime das zeitliche und der Anstaltsleiter ist ein alter Greis der nur zu gerne mit Handfeuerwaffen Jagd auf die debile Sippe macht. Story? Hrhr, ja genau, brauche ma doch net. Hin und wieder wird auch noch versucht Blockbuster wie Indiana Jones oder E.T. aufs Korn zu nehmen aber auch hier scheitert dieses Machwerk in jeder Hinsicht.

Ich habe öfters mal versucht zu schmunzeln aber bis auf ein kurzes Zucken in der rechten Wangenhälfte ist mir das nicht gelungen. Leider hielt dieses Zucken nach Genuss dieses Meisterwerkes noch wochenlang an. Wer diesen Film bis zum Ende durch hält braucht auf jeden Fall einen guten Psychiater und einen fähigen Exorzisten.

Nein, ich kann Oddballs (so der Originalfilmtitel) nicht mehr als einen mageren Punkt geben denn dann würde das Universum in sich zusammenfallen.

PS: Wer mit Stil verblöden möchte greife zur nackten Kanone, Crazy Instinct, Loadet Weapon, Hot Shots oder Scary Movie 1 und 3. Und wieder beginnt mein rechter Wangennerv an zu zucken...

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