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Regisseur Richard Clabaugh hat schon eingen Trash verbrochen, u.a. PYTHON - LAUTLOS KOMMT DER TOD um das Jahr 2000 herum und hat seit dem nicht mehr viel von sich hören lassen. Tatsächlich ist das auch gut so, denn mit EYEBORGS wird eine an sich gar nicht so miese Story mit schlechten Schauspielern und ebensolchen Effekten in einen Film irgendwo zwischen C- und B-Movie verwandelt.

Eyeborgs sind kleine Roboter Kameras (ähnlich der Monster AG Viecher mit 2 Beinchen) die zur Bewachung der Bevölkerung und aus Terrorismusangst in breiter Form eingesetzt werden. Diese fangen dann leider an ein Eigenleben zu entwickeln und greifen die Menschen an....

Dieser Plot riecht schon stark nach Trash und ist es auch in jeder Beziehung. Das dies nicht schlecht für die Qualität eines Films sein muss wissen Genrefans auch. Hier ist es aber leider so, dass die überwiegend unbekannten Schauspieler mit den kleinen und grösseren Eyeborgs in teils ganz gelungenen CGI-Effekten für ein B-Movie bei den kleinen Eyeborgs, überwiegend aber grottenschlechtem Effekten, inbesondere bei den grossen Metallmonstern agieren.

Lediglich Adrian Paul könnte Eingeweihten aus HIGHLANDER bekannt sein. Als Hauptdarsteller schafft er es aber auch nicht den Film zu retten. Danny Trejo (bekannt aus zuletzt MACHETE) spielt leider nur eine kleine Rolle, ein toller Darsteller in diesem Genre, sehr nett auch persönlich, ich konnte ihm auch bei einem Filmfestival letztens die Hand schütteln. Ansonsten sind besten Darsteller neben Danny eher noch die Eyeborgs selbst. 2 kleine Preise hat der Film gewonnen, das muss wohl für die besseren der oben genannten Effekte gewesen sein.

Am Ende kommt dann noch eine bescheuerte Spezialeinheit ins Spiel die auch nicht wirklich sinnvoll agiert. Das Bild der Scheibe selbst ist sehr gut, der Sound ist tatsächlich sehr räumlich und transparent für solch eine Billigproduktion. Hartgesottene Trash Fans werden EYEBORGS vielleicht als Party Film mit vielen Gleichgesinnten und einer Menge alkoholischer Getränke etwas abgewinnen können und so möchte ich nicht ganz nach unten greifen und dem Film zumindest diesen Unterhaltungsfaktor zubilligen.

3/10 Punkten

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