Review

Bisher kannte ich nur solche Trash-Eskapaden wie "In der Gewalt der Riesenameisen" von Regisseur Bert I. Gordon (oder auch B.I.G. genannt). Umso überraschter war ich, als ich dann diesen grundsoliden Geister-Horror zu Gesicht bekam. Dabei ist es weniger die dünne Story, die ständig auf der selben Stelle tritt und mitunter sogar einige Längen aufweist.

Was den Film zu einem grotesken Spaß macht, sind die zahlreichen Spukeffekte. Das absolute Highlight ist die Szene, in der der Kopf der Verstorbenen zu Hauptdarsteller Richard Carlson spricht. Um das Ding loszuwerden, hüllt er den Schädel in ein Tuch ein - und hat prompt das Haupt einer Schaufensterpuppe in der Hand. Auch die creepige Hochzeitszeremonie, bei der sämtliche Blumendekos im Handumdrehen verwelken oder Kerzen wie von Geisterhand gelöscht werden, lässt ordentliche Gespenster-Stimmung aufkommen.

In einem Punkt muss ich meinem Kollegen "Schwarz" vollkommen recht geben: Warum Richard Carlson B.I.G.´s eher spröde Tochter Susan der aparten Juli Reding vorzieht bleibt ein ewiges Rätsel. Denn Ms. Reding besitzt alle körperlichen Vorzüge, die eine Frau haben sollte. Schien wohl ein ehemaliges Centerfold gewesen zu sein...

Der deutsche Titel ist übrigens mal wieder ein einziger Amoklauf seiner Namengeber: Heißt das Teil im Original schlicht und einfach "Gequält", so muss hier gleich ein "Turm der schreienden Frauen" herhalten...

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