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Als Cop in LA geriet Kline (Josh Hartnett) in die Hände eines Psychopathen (Elias Koteas), der seine Opfer zu surrealen, beängstigenden Skulpturen umformt. Jahre später macht er sich als Privatdetektiv auf die Suche nach dem vermissten Sohn eines asiatischen Milliardärs in Hong Kong, immer mit seinem Psychopathentrauma im Gepäck. Obwohl für tot erklärt, scheint der Sohn noch zu leben und die Hinweise werden deutlicher, dass er eine Art Passionsgeschichte erfährt – mit einem Gangboss und dessen Freundin in den Rollen von Pontius Pilatus und Maria Magdalena. 

Der Film des vietnamesischen Arthouse-Regisseurs Anh Hung Tran (CYCLO, DER DUFT DER GRÜNEN PAPAYA) ist kein gewöhnlicher Asia-Thriller und auch für aufgeschlossene Zuschauer schwer zugänglich. Seine Symbolik ist all over the place und die wilde Mischung aus blutigem Gangsterfilm, stimmungsvollem Film Noir und Jesusmetapher ergibt leider kein stimmiges Ganzes. 

Am interessantesten ist noch die Backstory um Elias Koteas‘ charismatischen Psychokiller, die man gerne als konventionellen Thriller gesehen hätte, hier aber nur in ein paar Flashbackszenen präsentiert bekommt.

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