Es ist wieder Weihnachten, Cop McClane will seine Frau treffen und wieder verhindern Terroristen das vorzeitige Wiedersehen.
Die etwas dünne Story kann man Renny Harlin aber nicht zum Vorwurf machen, denn dieser bietet dem Actionfan ein Feuerwerk mit beachtlichen Schauwerten.
McClane überlebt dabei natürlich jede noch so lebensbedrohende Situation („Wie viele Leben hat eigentlich dieser Kerl?“) und sorgt gleichermaßen mit markigen Sprüchen (Elvis) und sattem Geballer für eine unterhaltsame Zeit.
Die Schurken fallen zwar ein wenig blass aus und William Sadler hat nicht annähernd soviel Charisma wie ein Alan Rickman, aber Einzelkämpfer Bruce Willis bügelt diese Schwächen wieder aus.
Die Flughafenkulisse erweist sich als sehr tauglich. Da kann man im Gepäckraum schon mal ein paar nette Spielchen mit Förderbändern veranstalten und außerhalb dessen ist die verschneite Landschaft eine willkommene Grundlage für eine Jagd mit Motorschlitten.
Rasant und knallhart(Eiszapfen) geht es dabei fast durchweg zu, nur die Querelen zwischen Holly und Reporter Thornburg bremsen das Tempo ein wenig.
Eine gelungene Fortsetzung eines Actionknallers, zwar der schwächste Teil der Trilogie, aber mit einem hohen Tempo ausgestattet und wenn man über ein paar Unwahrscheinlichkeiten hinweg sieht, höchst unterhaltsam.
8 von 10 Punkten