Zwei Jahre nach ‚Stirb Langsam‘ war es wieder soweit. John McClane bekam es wieder mit einer ganzen Horde Terroristen zu tun – diesmal unter der Regie von Renny Harlin. Die Story spielt diesmal auf dem Dulles International Airport in Washington D. C. und bietet wieder einen unglaublichen Mix aus Action und Spannung.John McClane ist auch diesmal zur falschen Zeit am falschen Ort. Er will seine Ehefrau dort abholen und wird recht schnell auf Terroristen aufmerksam, die einen gefangenen Diktator befreien wollen. Die Story ist also nicht wirklich neu, aber wen stört das denn schon? Renny Harlin hat eine überzeugende Fortsetzung gedreht und mit einem Flughafen einen neuen Schauplatz im Action-Genre gewählt, der zu überzeugen weiß. Auch die Action-Szenen sind nicht vom ersten Teil abgeschaut, sondern wirklich innovativ. Ich habe z. B. bis zum ‚Stirb Langsam 2‘ keine Verfolgungsjagd auf Ski-Bobs gesehen. Und das ist nur eine von Vielen.Der Film lebt natürlich von der Präsenz von Bruce Willis. Aber dagegen ist nichts einzuwenden, da die Bösewichte sowieso nie lange am Leben bleiben. Der Film kommt meiner Meinung nach sogar früher zu Sache und unterhält jeden, der auf Action-Kino vom Feinsten steht. William Sadler als Anführer der Terroristen kommt zwar nicht an Alan Rickman aus dem ersten Teil heran. Aber da mit Franco Nero eine Ikone des Kinos die Rolle des lateinamerikanischen Diktators spielt, wird dies wieder aufgewogen.Insgesamt weiß auch ‚Stirb Langsam 2‘ voll zu überzeugen und hat einfach 10 von 10 verdient.