Das Sequel des überaus erfolgreichen Descent, ist deutlich auf Ekel und soundunterstützte Schockeffekte der Marke Holzhammer getrimmt. Nach dem ersten Drittel splattert und spritzt das Kunstblut, daß übrigens wie der Saft einer Blutorange aussieht, dermaßen, daß die Gorehounds ihre helle Freude daran haben werden. Storymäßig werden einige offene Fragen des Originals beantwortet aber auch neue aufgeworfen, dramaturgisch sollte man ebenfalls keine Steigerung erwarten, denn was die Macher hier präsentieren ist nichts anderes als ein routinierter Abwasch ohne prägnanten Aha-Effekt. Immerhin besser und erträglicher, als der X-te Folterhorror-Clone.7/10