Der Vierte Engel ist für seine schnittige Lauflänge von nur 90 Minuten extrem komplex geraten. Der Vorteil der vielschichtigen Storyline ist, dass der Streifen zu keiner Sekunde langatmig oder gar langweilig ist.
Die Schauspieler liefern ein passable Performance, nur "Miss Moneypenny" hat man ein wenig substanzlose Präsenz gewidmet - schade!
Obwohl kein reiner Actionthriller kommt der Actionanteil ebenso gut weg wie der dramatische Thriller-Part.
Das Manko ist allein in der oft unübersichtlichen Komplexität der Geschehnisse zu finden. Hätte Der Vierte Engel einen straighteren Erzählstil und eine Viertelstunde mehr Nettolaufzeit, wäre das Movie ein echter Hit und Tipp.
So bleibt ein unterhaltsamer Film, der so rasch daherkommt, dass "Pinkelpausen" nicht ratsam sind.