Review

Im Grunde ist die Idee ja nicht schlecht: 2 gescheiterte Existenzen, ein Geschwisterpaar, verdienen sich mit strippen und Drogen ihren Lebensunterhalt, bis Brüderchen auf dem Lokus einer Kaschemme umgenietet wird. Sein Geist weigert sich aber gen Hades zu rudern und macht einen auf Schutzengel für seine Schwester. Klingt irgendwie genial, romantisch und tragisch zugleich.

Aber die Inszenierung ist unter aller Sau. Es fängt mit dem epileptische Anfälle verursachenden Vorspann an, geht über minutenlange sich immer wiederholende Wahnvorstellungen und total sinnfreie Dia- und Monologe.
Das ganze "zielsicher" eingefangen mit einer verwackelten Handkamera, die nur mal kurz still hält, wenn der Protagonist auf dem Rücken liegt.
Und das alles gottverdammte zweieinhalb Stunden lang!

Nee Freunde der Nacht, ich geb' dem Film für den Schauplatz (ich bin ja bekannterweise Japan-Fan) und der wirklich brillianten Idee 2 Punkte dazu, aber das is' es dann auch. ''Enter the Vomit'' ist ein sterbenslangweiliger Filmversuch, der mindestens 1 ganze Stunde zu lang läuft. Lieber ''Trainspotting'' gucken, wenn's schon ein Drogenfilm sein soll.

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