5
kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 04.05.2011 Rein technisch eines der spektakulärsten und wichtigsten Must Sees der letzten Jahre (selbst die Egokamera aus Kathryn Bigelows "Strange Days" ist ein Witz gegen diesen Irrwitz), versaut sich Avantgardist Gaspar Noe seinen ambitionierten Headtrip mit allzu esoterischen Exkursen. Warum am Ende unbedingt auf billigste Art und Weise Reinkarnationssymbolik beigemischt werden musste, erschließt sich nicht, da der Schwebeflug über Tokio an sich schon massig existenzielle Fragen aufwirft. Darüber hinaus einen Tick zu lang, einen Tick zu affektiert auch; trotzdem schaffen es nur wenige Filme, derart bleibende Eindrücke zu hinterlassen. *weitere Informationen: siehe Profil