Nazis on ice!
„The Fozen Dead“ ist wenig gelungener Horrorschlock aus der dritten Reihe längst vergangener Gruselmatineetage, wenn ein ausgerechnet nach London geflüchteter und legendär-verrückter Naziwissenschaftler nach dem Krieg versucht seine alten Kumpanen zu neuem Leben und das vierte (?!) Reich zu erwecken…
The friert Reich!
Die aus der Wand ragenden Arme und der flehende, eisige Frauenkopf… das sind die flüchtigen Augenblicke, die man von „The Frozen Dead“ behalten wird. Einzelne Szenenmomente und Gänsehautschübe, die weit, weit über der sonstigen kaugummiartigen Masse an „Handlung“ stehen. Und das alles noch lange nicht zu einem lohnenden Erlebnis oder gar guten Film machen. Die meiste Zeit sieht man in dem vergessenen Nazisploitationer nämlich nur Männer in grauen oder medizinisch-weißen Anzügen faseln. Schwadronieren. Thesen aufstellen. In austauschbaren Büroräumen. Aber es passiert nicht wirklich etwas. Oder eher gesagt, es passiert gar nichts. Und ob das jetzt Briten oder Nazis sind - geschenkt. Und daher ist „The Frozen Dead“ von ein paar minimalen Highlightmomenten abgesehen leider meistens vertane Zeit und vergebene Filmliebesmühe. Einfach keine gute Geschichte. Und ein ehrlich gesagt ziemlich unterirdischer Zombiefilm obendrauf.
Fazit: Einzelne Momente und Bilder der sich bewegenden eingefrorenen Naziköpfe und Gliedmaße sind dankbares Pressematerial und teils echtes Alptraumfutter. Zumindest für Kinder oder sehr naive Leute ohne Horrorerfahrung. Der Rest ist ein garstiges Gähnfest.