Auf dem Cover der Kassette von "The Necro Files" steht, dass Kult(?)-Amateurfilmer Andreas Bethmann den Film lobte.
Allein das erklärt den naiven Dilettantismus mit dem diese Amateur-Splatterfilmgurke inszeniert wurde.
Die Story um einen Frauen ausweidenden Sexualmörder, der erschossen wird und dann als Zombie weitermetzelt hätte (bei etwas mehr Budget) ein unterhaltsamer Slapstick-Film im "Braindead"-Stil werden können.
Wenn man aber ein wirklich mies gemachtes Zombie-Baby an Seilen auf der Jagd nach dem Serienmörder-Zombie durch die Luft schweben sieht, kann es bei dem gebeutelten Zuschauer durchaus zu unkontrollierbaren Gelächter kommen.
Zumindest wurde nicht mit den massig vorhandenen Gedärme-Szenen gegeizt.
Allerdings drängt sich auch die Frage auf, ob Matt Jaissle (der wenig talentierte Regisseur) nicht ein paar mal zu oft "Pulp Fiction" und "Freitag der 13." gesehen hat, da er einzelne Elemente aus diesen Klassikern (ohne wirklich Schwung in die Sache zu bringen) völlig mies und unlustig in sein Amateurfilmchen einbaute.
Für den anspruchsvollen Horrorfilm-Fan bleibt der Weg zur Tonne unausweichlich und auch sonst dürfte der Film nur Hardcore-Amateurjunkies überzeugen.
Aber zumindest kann man über die miesen Effekte, Dialoge und Darsteller lachen.
Daher: 4 von 10 Punkten.