Review

In diesem Filmchen kämpft also wie der Titel verspricht die Mafia gegen die Ninja (bzw. Chinesen gegen Japaner und einige Gastarbeiter (einen Italiener und einen Amerikaner).

Zur Handlung: Zwei Chinesen bekumpeln sich in Schanghai, geraten an die chinesische Mafia, die man sich kaum edler vorstellen kann. Sie retten den Mafiachef vor den Japanern, die jetzt neben Glücksspiel und Prostitution auch noch mit Rauschgift Geschäfte machen wollen. Die Helden machen kurz darauf bei der Mafia mit und sind bald die einzigen Überlebenden auf chinesischer Seite. Das schreit nach Rache! Ach ja eine Romanze gibt es da auch noch.
Die Handlung holpert insgesamt ziemlich vor sich hin, es ist halt Eastern-Trash der Extraklasse. Mir drängte sich beim Sehen der Eindruck eines Flickenteppichs auf, bei dessen Betrachtung man sich wundert, dass die Einzelteile doch irgendwie zueinander passen.

Der Film macht wirklich Spaß, was aber nicht nur allein an der Story liegt. Bei einem Eastern sind schließlich ganz besonders die Kämpfe wichtig. Die sind massig vorhanden und nicht von schlechten Eltern. Es geht optisch und akustisch recht brutal zur Sache und die Choreografie überzeugt im Gegensatz zu der Handlung fast immer.

Der Trash: Die Ninja können sich ja bekanntlich unter der Erde fortbewegen. Tja, das machen sie auch hier, obwohl es eher so scheint, als würden sie sich für einige Augenbliche in Strohhäufchen verwandeln. Der Italiener sieht aus wie Rod Steward mit dunklen Haaren und billiger Narbe an der Backe. Die Boshaftigkeit eines Japaners wird mit einem Hitlerbärtchen dezent unterstrichen. Die Musik ist auch ganz groß: Das eine oder andere Stück kommt einem doch recht bekannt vor. Es gipfelt in der Melodie aus Kampfstern-Galactica. Schön geklaut und passend eingefügt. Einen Lila-Ninja bekommen wir letztendlich auch noch geboten. Bunte Ninja müssen aber nicht zwangsläufig mies sein (s. Der Clan der Ninja).

Fazit: Ninja-Trash der wirklich besseren Sorte.

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