Story: Wiedergegeben: Von Mir:
Der Typ kommt nach Hongkong (oder war es Shanghai?), na der mit dem potthässlichen Vokuhila und den Schauspielkünsten eines auf Koks gesetzten Pavians. Er lernt "Den Anderen" kennen. Der mit der unglaublich bescheuerten Pornosynchro, der kein Kung-Fu kann. "Vokuhila" kann aber kämpfen, macht alles platt, rettet irgend 'nen Typen den alle Meister nennen. Wird der beste Freund von "Meister" und rettet ihn erneut vor einer Zeitbombe im Obstkorb! "Meister" liegt im Clinch mit "Ninja" (im Business-Outfit, yes!) einem Typen der alle illegalen Geschäfte in Shanghai (oder war es Singapur?) kontrolliert. Jetzt will er auch noch Drogen verkaufen... der Schlimme! Denn Prostitution & Glücksspiel sind in Ordnung, wie uns hier verklickert wird, doch man darf nicht mit Drogen handeln, MAN DARF NICHT !! Und deshalb will unser Held....
...Ach Mann, keine Ahnung was hier eigentlich abgeht. Ist im Prinzip auch Latte. Denn hat man die ersten 20 Minuten überstanden, in denen sich auschließlich schlecht ausgeleuchtet im Dunkeln gekloppt wird, gibt es im Stakkato was an die Moppen bis kein Statist mehr übrig ist. Der "Ninja" engagiert dann 4 Kasperles, die unserem Meister und seinen Mafiosi(?), die wohl aber generell nichts mit krummen Deals am laufen haben und meist stinkbrav sind, gehörig an die Wäsche wollen:
Da wären ein Schwarzer mit beklopptem Ami-Akzent, ein vernarbter Italiener mit einer unglaublich lächerlichen Wurfmessertechnik und 2 japanische Landsleute, wovon der dicke Samurai im Hawaiihemd mit Hitlerbärtchen auf jeden Fall den Vogel abschießt. Was sollte denn bitte letzterer? "Kozure Okami" in seinen versoffensten Jahren, oder was?
Die dt. Synchro ist erbärmlicher denn je für solch einen Z-Movie Eastern-Flick, unlustige Sprüche und einfach nur demotiviertes Pornogebrabbel.
Die Fights des Films, deren Hauptessenz sind allerdings relativ zackig und massig vorhanden. Grund für 'ne zünftige Prügelei ausserhalb der sogenannten Story gibt es auch immer, zum Beispiel wenn man in einem europäischen Restaurant als Schlitzauge betitelt wird, jackt man natürlich sogleich ordentlich draufzu. Allerdings sind die akrobatischen Einlagen oft sichtbar schneller abgespielt, damit die Shitparade hier bestaunenswerter rüberkommt. Einige komisch anmutende Szenen gibt es auch, etwa ein rosaner Steh-auf-Ninja der nach jedem Tritt nach hinten knickt und wieder vorwärts auf die Beine federt, untermalt mit passendem Schwuppedi-Schwupps-Geräuschen, plus anderen Blödsinns-Ideen vom Lokus.
Alles in allem: Action galore, aber durch die miese Machart, Schimmeloptik und schauspielerischem Unvermögen fast noch schneller vergessen als die Credits über'n Bildschirm flattern (Ach nee, gibt ja mal wieder keine). Trotzdem leidlich unterhaltsam.