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Gleich in der ersten Szene habe ich diesen Vietnam-Kracher in mein Herz geschlossen: Ein Trupp von US-Soldaten patrouilliert durch den Dschungel, eine Schulklasse kreuzt ihren Weg und möchte Süßigkeiten. Harmlose Situation? Falsch! Ein Junge zückt eine Granate...
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Vietnam-Sploitation - unter cineastischen Gesichtspunkten sicherlich nicht in einer Liga mit irgendwelchen hochgelobten Antikriegsdramen, aber auf seine Weise auch nicht uneffektiv in der Verarbeitung des Traumas des infernalischen Kriegs. Und das ist doch echt mal was ganz anderes: Anstelle des Dschungels dient ein riesiges Tunnelsystem als Kampfschauplatz, doch auch hier besteht die ständige Gefahr eines tödlichen Anschlags quasi aus dem Nichts. Ärgerlich sind dann schon einige kleine Dinge am Rande: eine ewig lange Liebesszene, diverse rassistische Beschimpfungen, die nicht immer zufriedenstellenden Schauspielerleistungen und vor allem der Klischee-Schwarze, der irgendwie immer zu versagen und eins auf die Rübe zu kriegen scheint. Ist trotzdem ein insgesamt solider B-Actioner.