Alle Kurzkommentare


4

Jack Ketchum, ein Mann fürs Grobe, scheint zum neuen Stern am Horrorautorenhimmel aufzusteigen, allerdings ist er auch schon ziemlich lange aktiv. Die Verfilmung seiner Kannibalengeschichte kränkelt an einer ganzen Reihe von Dingen. Da wären die langatmigen ersten 35 Minuten, die nihilistische, fast nicht existente Musik und das geringe Budget, das an allen Ecken und Enden unangenehm auffällt. Vor allem können die Menschenfresser aufgrund ihrer steinzeitlichen Primitivität nicht überzeugen und das ist für die Wirkung des Films fatal. Es handelt sich ja schließlich nicht um einen isoliert lebenden Eingeborenenstamm am fernen Amazonas. Selbst die Mutanten in WRONG TURN sind ihnen in Technik und Organisation haushoch überlegen. Barbarisch ist allerdings auch die Palette an Grausamkeiten. Selbst vor kleinen Kindern, sowohl Täter als auch Opfer, wird nicht halt gemacht.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme